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VSC Quaterly Markus Blatz

  • VSC
  • 30. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Zwei Tage, die etwas hinterlassen.

24.–25. April 2026 | Le Méridien Vienna


Manche Veranstaltungen hinterlassen das Gefühl, gut informiert worden zu sein. Andere verschieben etwas. Das VSC Quarterly mit Prof. Dr. Markus Blatz war Letzteres.


Blatz ist Professor und Chair an der University of Pennsylvania – und einer der wenigen, die es wirklich schaffen, Wissenschaft und Klinik nicht nebeneinander zu stellen, sondern ineinander zu übersetzen. Adhäsivtechnik, vollkeramische Restaurationen, digitale Workflows: sein Terrain. Und er kennt es präzise.


Tag 1 – Freitag, Theorie


Der erste Tag gehörte dem Fundament. Diagnostik, dentofaziale Konzeption, Präparationstechniken, Grundlagen der Adhäsivtechnik – und Veneers in allen Phasen: Mock-up, Präparation, Provisorien, adhäsives Einsetzen. Was auf dem Papier nach Curriculum klingt, war in der Umsetzung dichter klinischer Diskurs. Keine Folienschlacht. Ein Gespräch auf hohem Niveau – mit einem Raum, der mitgemacht hat.


Tag 2 – Samstag, Hands-on

25 Plätze. Tische voller Material. Lupenbrille auf, Handschuhe an.

Moderne Keramiken, wissenschaftliche Bewertung interoraler Scans, Onlay, Vollkeramikkrone, Reparatur – und ein Einstieg in CAD/CAM. Nicht als Überblick, sondern als praktische Auseinandersetzung. Wer wollte, arbeitete. Wer Fragen hatte, bekam Antworten direkt am Modell.

Genau dafür ist das Format da.


Das Dinner

Nach einem langen Freitag: kein Kongressfoyer, kein Buffet mit Stehtischen. Der VSC hat die Community zum legendären „Alles Wurscht" bei der Börse geführt – open air, Schrems in der Hand, Würstel im Karton. Ein bewusst gesetzter Kontrapunkt. Und genau deshalb unvergesslich.


Was bleibt

14 ZFP-Punkte. Aber vor allem: ein anderes Verständnis davon, wie moderne restaurative Zahnmedizin gedacht werden kann. Evidenzbasiert. Klinisch relevant. Und direkt anwendbar.

Der nächste VSC bringt Oscar Gonzalez-Martín – im Juni, am Attersee.


thynk unlimited.


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